Badisches Staatstheater Karlsruhe

THEATERSTARTER

Kooperationsverträge mit dem Badischen Staatstheater

Am Freitag, den 02.03.2012 unterzeichneten das Badische Staatstheater Karlsruhe, unter der Leitung des Generalintendanten Peter Spuhler, und die Pestalozzischule Durlach zwei Kooperationsverträge, die Kinder und Jugendliche mit dem Theater vertraut machen möchten.

Ziel der Kooperationsvereinbarung Theaterstarter zwischen dem Badischen Staatstheater Karlsruhe Schülerinnen und Schüler schrittweise und langfristig mit Theater vertraut zu machen.

Für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 wird deshalb jede Spielzeit vom STAATSTHEATER KARLSRUHE ein spezielles Programm zusammengestellt, das für die Schülerinnen und Schüler eine altersgemäße Veranstaltung pro Schuljahr zum Vorzugspreis von 4,50 Euro, vorsieht. Außerdem profitieren Theaterstarter-Kinder von Zusatzangeboten der Theaterpädagogik. Zu Beginn jedes Schuljahres gibt die Schule eine Theaterstarter-Kontaktperson an, um die Kommunikation zwischen dem Staatstheater KARLSRUHE und den einzelnen Klassen zu gewährleisten. Die Theaterstarter-Kontaktperson wird regelmäßig über die für ihre Schule in Frage kommenden Termine informiert. Die Schulleitung unterstützt das Kollegium, das Theaterstarter-Angebot kontinuierlich wahrzunehmen, um den Schülerinnen und Schülern von der 1. bis zur 4. Klasse einen umfassenden Einblick in das Medium Theater zu ermöglichen.

 

ENTER

Für die Jahrgangsstufen 5 bis 8 hat das Projekt Enter dasselbe Ziel.

Für diese Jahrgangsstufen wird deshalb jede Spielzeit vom STAATSTHEATER KARLSRUHE ein spezielles Programm zusammengestellt, das für die Schülerinnen und Schüler eine altersgemäße Veranstaltung pro Schuljahr zum Vorzugspreis von 4,50 Euro vorsieht. Außerdem profitieren Enter-Jugendliche von Zusatzangeboten der Theaterpädagogik. Zu Beginn jedes Schuljahres gibt die Schule eine Enter-Kontaktperson an, um die Kommunikation zwischen dem Staatstheater KARLSRUHE und den einzelnen Klassen zu gewährleisten. Die Kontaktperson wird regelmäßig über die für ihre Schule in Frage kommenden Termine informiert. Die Schulleitung unterstützt das Kollegium, das Enter-Angebot kontinuierlich wahrzunehmen, um Schülerinnen und Schülern von der 5. bis zur 8. Klasse einen umfassenden Einblick in das Medium Theater zu ermöglichen.

Beide Kooperationsvereinbarungen gelten bis auf Widerruf.

Werkraum e.V.

Wo ist Zukunft? – Kooperation der 7. Klassen mit der freien Theatergruppe Werkraum e.V.

Wie wird unsere Zukunft aussehen?
Was werden wir in fünf oder zehn Jahren machen?
Wo werden wir sein?
Wie soll es in unserem Land aussehen?
Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?
Was wäre das Beste?

Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen entwickelten ein Theaterstück zum Thema Zukunft. In einem ganzjährigen Kurs wurde

  • Theater gespielt;
  • Szenen erfunden;
  • Diskutiert;
  • ein Theaterstück zusammen entwickelt;
  • an verschiedenen Karlsruher Schulen aufgeführt.

Projektdurchführung: Autoren und Schauspieler der Theatergruppe Werkraum e.V. u. a. von Anne von der Lühe, Christopher Maas und Jürgen Sihler.

Großzügig finanziert wurde das Theaterprojekt der Gruppe Werkraum dankenswerterweise von der Friedrich Sacher Stiftung.

Darstellendes Spiel und Theater

Aus den Leitgedanken des Faches Deutsch für die Klassen 5/6

In den Leitgedanken zum Kompetenzerwerb des Faches Deutsch steht die Vermittlung von Kompetenzen im Vordergrund, die die Schülerinnnen und Schüler befähigen sollen Sprech- und Gesprächskompetenz zu erwerben, um zu "selbstbewussten Sprechern" zu werden. Beschreibend sind bei den "Kompetenzen und Inhalten" folgende Zielvorgaben zu finden, die die Notwendigkeit einer fachmännischen theaterpädagogischen Schulung:

  • pointiert erzählen und sprechen
  • kurze Texte auswendig lernen und vortragen
  • Erlebnisse szenisch darstellen
  • Rollenspiele entwickeln
  • Rollenspiele vorspielen
  • einfache Mittel der Gestik und Mimik bei Rollenspielen und Vorträgen einsetzen
  • Körperhaltungen und andere nonverbale Kommunikationsmittel situationsgerecht einsetzen
  • eine Form des Darstellenden Spiels aktiv mitgestalten

  

Aus den aufgeführten Leitgedanken lässt sich ein Methodenrepertoire erstellen, das als Grundlage dienen soll, die vorgegebenen Kompetenzen zu vermitteln, das nach folgenden inhaltlichen Schwerpunkten gegliedert ist:

  • Grundlagen zur Atem- und Lautbildung (Lautedes Körpers, Laute und Bewegung, Laute und Emotionen, Laute und Körperschwerpunkte– Hilfen für Migrantenkinder, die bestimmte Laute nicht bilden können).
  • Übungen zur Körperwahrnehmung
  • Sprech- und Sprachübungen
    (z. B. beim Vortragen von Gedichten, Texten, Meinungen, ...)
  • Übungen zu allen Sinnen (Sinneserfahrungen,z. B. Veränderungen wahrnehmen von Skulpturen, die von Schülern gebildet werden)
  • Wortschatzerweiterungen (z. B. durch Bauen von Körperbildern)
  • Vom Standbild zur Bewegung (Statuentheater, mimische Ketten)
  • Kleine Rollenspiele (Alltagssituationendarstellen und meistern)
  • Erzähltheater (nach Skript, Drehbuch – siehe Film und Vorlage)

 

 

Schule Pur- Singspiel im Kabarett der Orgelfabrik

Als Ergebnis eines fächerübergreifenden Projektes führten die Schüler der sechsten Klasse Szenen und Lieder rund um die Schule auf. Das Erlebnis auf einer richtigen Bühne zu stehen wurde ihnen durch die Spiegelfechter ermöglicht. Sie stellten nicht nur ihre Räumlichkeiten und Technik zur Verfügung, sondern unterstützten diese Aktion auch mit Rat und Tat.

Neun Monate lang hatten die 25 Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren Lehrern und Schauspieler Benjamin Zelouf geprobt, bevor sie singend, spielend und tanzend einen Schulalltag zusammenfassten. Lieder und Sketche wechselten sich ab und wurden durch Tanzeinlagen ergänzt. Alle konnten mit ihren Talenten glänzen und den abwechslungsreichen Abend füllen.Von den morgendlichen Vorbereitungen über den Unterricht, die Sportstunde und natürlich das Lieblingsfach - die Pause - bis zur Elternsprechstunde wurde alles interpretiert.


Highlights der musikalischen Darbietungen war der Stomp in the classroom, in dem die Jungen und Mädchen ihr rhythmisches Können zeigten, und der fetzige Pesta-Rap. Zum Finale zauberten die Akteure mit Leuchtstäben in der Hand ein stimmungsvolles Finale. Mit "We are the world" von Michael Jackson rührten die Jungen und Mädchen nicht nur ihre Eltern.

 

 

 

zurück zur Übersicht Kunst und Musik

zurück zur Übersicht Kooperationen

zurück zu Aktuell