Schule ohne Rassismus-
Schule mit Courage



Alle Filme/Präsentationen


Durlacher Schulen zeigen gemeinsam Flagge für Toleranz und Vielfalt

Am Donnerstag,1. Juni 2017 beteiligte sich die Pestalozzischule an der Veranstaltung "Durlacher Schulen zeigen Flagge - Wir sind bunt", die vom Stadtamt Durlach organisiert und durchgeführt wurde und an der alle Durlacher Schulen teilnahmen. Als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" wollten wir mit unserer Teilnahme ein Zeichen setzen für Vielfalt, gegenseitige Wertschätzung und ein friedliches Miteinander in einer demokratischen Gemeinschaft. Die Kundgebung fand vor der mit selbst gestalteten Bannern der Schulen geschmückten Karlsburg statt.

Start aller Klassen an der Pesta

Unterwegs zur Kundgebung

Tenni Nussbaumer, Schulleiter Klaus Kühn und
Konrektorin Neda Aschbach


Vor der Karlsburg

   
Zur Fotogalerie auf durlacher.de geht es hier
Hier finden Sie den dazugehörigen Bericht




Dirk Orlishausen als Pate für "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" begrüßt


Als "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" durfte die Pestalozzischule am 22. Mai 2017 ihren neuen Paten, den Kapitän und Torwart des KSC Dirk Orlishausen, willkommen heißen.
Die VKL-Kinder und 1a-Kinder begrüßten die in der Sporthalle versammelten Schülerinnen und Schüler in vielen verschiedenen Sprachen. Anschließend folgte ein Rap der Fünftklässler und ein kleines Theaterstück sowie mehrere Filmszenen der Neuntklässler, die zeigten, wie schnell aus einem harmlosen Spaß Mobbing wird, und wie wichtig und mutig es ist, der eine zu sein, der eingreift und sich widersetzt. Die Schüler waren beeindruckt und auch Dirk Orlishausen griff das Dargestellte in seinen Worten auf. Er sagte, dass normalerweise die KSC-Profis als Vorbilder gelten, aber er habe gerade gesehen, dass es hier in der Pestalozzischule so viel Toleranz und Zusammenhalt gebe, dass wir für ihn Vorbilder seien.
Wir freuen uns sehr, dass Dirk Orlishausen unser neuer Pate ist, und wir viele gemeinsame Aktionen miteinander erleben können. Ab sofort hat Dirk Orlishausen bei uns einen Platz in der Schulgemeinschaft und ist jederzeit herzlich willkommen, dies betonte Schulleiter Klaus Kühn. Direkt im Anschluss gab Herr Orlishausen in den Klassenzimmern Autogramme und wurde von den Schülern nochmals begrüßt.

Herzlich willkommen!


Schulleiter Klaus Kühn und Konrektorin Neda Aschbach
freuen sich über das neue Mitglied der Schulgemeinschaft


Die Schüler verfolgen aufmerksam das Programm


Worte, die wir uns zu Herzen nehmen wollen, aus dem Rap,
den die Fünftklässler mit Frau Oeder eingeübt hatten:
"Denn ich bin cool, einfach super cool.
Bleibt cool beim Streit und gebt euch die Hand.
Du und ich und alle im Land"


Es macht uns stolz, dass Herr Orlishausen
sich bei uns wohlfühlt und unterstützt,
was uns wichtig ist!

Organisatorin Frau Nussbaumer begleitet "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" von Anfang an!
Mit Gemälden wird Herr Orlishausen begrüßt...

...verteilt geduldig Autogramme und bietet sogar an, Klassenfotos mit ihm machen zu dürfen.
Die Schüler waren begeistert!
 


Karlsruher Wochen gegen Rassismus – auch die Pestalozzischule ist dabei


"Wo genau kommst du her?" "Bist du alleine oder mit Familie hier?" "Warum bist du geflüchtet?" "Wie stellst du dir deine Zukunft vor?" Diese und noch viel mehr Fragen hatten Schüler und Schülerinnen der Klasse 7a an Abozar und Muhammad.
Im Rahmen eines Filmprojektes von Frau Dr. Alice Klaassen besuchten uns die beiden Flüchtlinge aus dem Iran und Afghanistan in unserer Klasse. Die Schüler/innen hatten bereits vor den Faschingsferien ein Vorbereitungstreffen bei dem schnell klar wurde, dass sie sich auf das Projekt einlassen wollten und für ein Interview mit jugendlichen Flüchtlingen zur Verfügung stehen würden.
Am 07. März war es dann soweit. Frau Klaassen, die Flüchtlinge und deren Begleiter kamen zu uns. Am Anfang waren alle noch sehr nervös. Insbesondere Muhammad hatte Angst, dass er die Fragen nicht verstehen würde und wollte auch nicht von vorne gefilmt werden. Die anfängliche Nervosität legte sich jedoch bald und echtes Interesse am Schicksal der beiden jungen Männer kam auf. Insbesondere Abozar beantwortete auch emotional schwierige Fragen und zeigte den Schülern und Schülerinnen unserer Schule, dass er sich bei ihnen und in Deutschland wohlfühlte. Er berichtete von Bombennächten in Kabul und von der langen und schwierigen Flucht durch viele Länder über die Balkanroute. Abozar hat noch eine Schwester und deren Familie in Kabul und macht sich große Sorgen um sie.
Trotz der vielen bedrückenden Dinge, die Muhammad und Abozar berichteten, gab es auch Dinge, über die alle gemeinsam lachen konnten. Besonders den Karlsruher Fasching fanden unsere Besucher sehr komisch. Nach einem gemeinsamen Gruppenbild hieß es Auf Wiedersehen sagen. Zum Glück gab es ein Wiedersehen bei der Filmpremiere im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus am Freitag, den 17. März im Karlsruher Ständehaussaal und ein Dankeschön der Schüler an "unsere" beiden Flüchtlinge.

   
   

Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus
Karlsruher Wochen gegen Rassismus: Frau Anita Awosusi spricht zu den Klassen 9 und 10

Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus kam am Montag, den 13.3.17, die Bürgerrechtlerin Frau Anita Awosusi zu uns an die Pestalozzischule, um mit unserer 9. und 10. Klasse über Rassismus heute und in der NS-Zeit zu sprechen.
Frau Awosusi ist seit 30 Jahren als Bürgerrechtlerin mit dem Schwerpunkt auf erinnerungspolitische Arbeit aktiv, so ist sie auch in einigen Karlsruher Schulen unterwegs um über das Thema Antiziganismus und dem an Sinti und Roma begangenen Völkermord in der NS-Zeit aufzuklären.
Nach einem gemeinsamen Brainstorming mit den Schülern über die Kenntnisse der verschiedenen Länder und den damit verbundenen Vorurteilen (z.B. „Spagettifresser“ oder „Kartoffelfresser“) sprach Frau Awosusi  über Rassismus heute und welche Auswirkung dieser haben kann.
Dann wurden die Schüler in die Vergangenheit mitgenommen, in der ihr Vater Hermann Weiß von den Nazis in das KZ Sachsenhausen deportiert wurde und nach Ende des 2. Weltkriegs in sowjetische Kriegsgefangenschaft kam und erst nach 8 Jahren endlich wieder nach Karlsruhe zurückkehren konnte.
Die Schüler konnten Fragen stellen, auch über die Zeit danach, wie es ihr als Tochter ergangen ist und welche Art Antiziganismus sie bis heute spürt. Für die Schüler war klar, dass es wichtig ist über Vorurteile zu reden und diese aufzuklären, dass jeder Mensch innen gleich ist, egal welche Hautfarbe oder welche Herkunft man hat.
Vielen Dank, Frau Awosusi! 

   
   

Beim Klick auf das Plakat können Sie sich das Programm der
"Karlsruher Wochen gegen Rassismus" ansehen


Pesta schreibt für die Freiheit

Beteiligung am Briefmarathon von Amnesty International

Menschenrechtsverletzungen geschehen ständig auf dieser Welt. Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich entschlossen gegen einige dieser Fälle etwas zu unternehmen. Im Rahmen der SMV vereinbarten sie, sich am Briefmarathon von Amnesty International zu beteiligen. Amnesty International setzt sich seit 1961 mit Briefen für die Menschenrechte ein, diese Briefe haben sich als sehr starke Waffe gegen Folter, die Todesstrafe, die Unterdrückung Andersdenkender und gegen andere Menschenrechtsverletzungen bewährt.
Nachdem sich die Klassen 5-10 im Unterricht mit verschiedenen Fällen von Menschenrechtsverletzungen auseinandergesetzt haben, wurden insgesamt 120 sehr persönliche Briefe verfasst, die an bestimmte Personen gerichtet sind. Es handelt sich um Menschen, die entweder in Malawi wegen ihrer Hautfarbe in Lebensgefahr sind oder  in Aserbaidschan wegen eines Graffiti inhaftiert und gefoltert wurden oder in Ägypten im Gefängnis sitzen und die Todesstrafe erwarten, da sie im Zuge der Ausübung ihres Berufes als Journalisten Fotos gemacht haben.  Als Schule ist es uns wichtig, uns für andere einzusetzen, uns einzumischen und nicht wegzuschauen, für die Menschenwürde und gegen Rassismus!

   
   
   
 

Beim Klick auf das Logo erhalten Sie weitere Informationen
zum Amnesty Briefmarathon 2016



Hoffnungssterne

In der Vorweihnachtszeit werden bei den Kindern durch die Macht der Werbung viele Bedürfnisse materieller Art geweckt. Doch als wir nachfragten, was man sich oder anderen wünschen könne, das nicht mit Geld zu bezahlen sei, hatten die Schülerinnen und Schüler viele gute Gedanken.
Von den ganz Kleinen bis zu den ganz Großen schrieben Klassen ihre Gedanken auf Sternpapier und ein bunter, nachdenklich machender Sternenregen kam zusammen. Im Treppenhaus sieht man immer wieder Schüler, die vor den Sternen stehen und lesen, was andere geschrieben haben.
Besonders viele Schülerwünsche drehen sich um den Frieden, ein gewaltfreies und freundliches Miteinander und um die Gleichbehandlung aller Menschen. Als "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" freuen wir uns sehr, dass unsere Schüler sich dazu Gedanken machen, dass sie eine Meinung gegen Rassismus, Diskriminierung und Mobbing haben und sie auch laut äußern. Niemand sollte alleine stehen, sondern sich in der Gemeinschaft aufgehoben fühlen. Wenn es uns gelingt, einige der Schülerwünsche und Gedanken ins tägliche Leben hinaus zu tragen, können wir uns glücklich schätzen!

Hier einige der Wünsche:
Die Menschen sollen beschützt sein.
Ich wünsche mir, dass kein Mensch ausgegrenzt wird.
Ich hoffe, dass jeder gute Freunde hat.
Ich wünsche mir, dass alle Menschen gleich behandelt werden.
Ich will, dass Kinder glücklich sind.
Ich wünsche mir, dass es keinen Rassismus gibt.
Wir wollen keinen Streit!
Ich wünsche mir, dass es keine Gewalt auf der Welt gibt und keinen Streit darüber, wer besser ist.
Kein Krieg auf der Welt! Kinder haben Angst davor.
Gemein sein ist gemein!
Ich wünsche mir, dass jeder ein Zuhause hat.
Nicht foulen Freunde!
Ich wünsche mir, dass alle Menschen Freiheit haben.
Passt gut aufeinander auf!
Ich wünsche mir, dass alle ein Dach über dem Kopf haben.
Wir müssen aufeinander schauen.
Ich wünsche mir für die Familie die Rückkehr nach Syrien.
Ein Mensch soll wie ein Mensch behandelt werden, egal ob er anders ist.
Ich wünsche allen Menschen Frieden.


Eine Slideshow dazu sehen Sie hier


Die Pesta hat einen neuen Paten

Am 12. Dezember 2016 war Dirk Orlishausen vom KSC an unserer Schule. Er wurde durch die Schülersprecherinnen und die SMV begrüßt. Nachdem Herr Kühn ein wenig über unsere Schule berichtet hatte, stellte die SMV die Pesta als eine "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" vor. Seit zwei Jahren gehören wir nun zu dem bundesweiten Netzwerk und haben schon einige Aktionen durchgeführt. Diese wurden im Musiksaal vorgestellt. Herr Orlishausen zeigte sich beeindruckt und möchte uns gerne als Pate unterstützen. Somit löst er Reinhold Yabo ab, der seit letztem Jahr nicht mehr beim KSC spielt und deshalb kaum noch vor Ort ist.
Nach der Vertragsunterzeichnung stellte sich Dirk Orlishausen geduldig für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Wir sind sehr dankbar, dass wir einen so sympathischen, offenen Paten für unsere Schule gefunden haben!
Als Nächstes freuen wir uns darauf, Herrn Orlishausen auf einer unserer Schülervollversammlungen begrüßen zu dürfen
.


Unser Weg zu einer SORSMC.
Verbindungslehrerin und Organisatorin Tenni Nußbaumer....


...die SMV...

...und die Schülersprecherinnen stellen den Weg vor


Aufmerksames Zuhören


....im Musiksaal


Vertragsunterzeichnung


Freude bei allen Beteiligten


Frau Nußbaumer, Dirk Orlishausen,
Emily und Vanessa, Herr Kühn

Herr Kühn im Gespräch mit Dirk Orlishausen

Dauerkartenbesitzer unter sich

Die SMV freut sich, dass Dirk Orlishausen Autogramme schreibt


Noch mehr Autogramme

Glückliche Besitzer
 
 
Thema „Flucht und Ausgrenzung“ am bundesweiten Vorlesetag

Am 18.11.16 fand der bundesweite Vorlesetag statt, an dem Personen, die der Schule nahe stehen, in die verschiedenen Klassen kommen und aus unterschiedlichen Büchern vorlesen. Viele Klassen der Pestalozzischule stellten diesen Tag unter das Thema "Flucht und Ausgrenzung". Buchtitel wie „Das Monster vom blauen Planeten“ in Klasse 1a und 4b oder "Irgendwie anders" in Klasse VKL2 und 3b der Grundschule, aber auch "Djadi, der Flüchtlingsjunge" in Klasse 5, "Krieg: Stell dir vor, er wäre hier" in Klasse 8 oder "Im Meer schwimmen Krokodile" in Klasse 10 der Werkrealschule zeigen, wie sehr sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag mit dem Anderssein, der Ausgrenzung und der Flucht auseinandergesetzt haben, jede Klassenstufe unterschiedlich dem Alter der Kinder entsprechend.

Ein Beispiel - der Vorlesetag der 9. Klasse mit dem Buch „Malka Mai“ von Mirjam Pressler:
Nach einem Brainstorming zu Ereignissen und Bildern des Jahres 1943, in dem die Geschichte des Buches spielt, wurden die Schülerinnen und Schüler in einem Ja/Nein – Spiel gefragt, wann sie das Land verlassen würden. Spätestens bei der Frage „Würdest du dein Land verlassen, wenn du wegen deiner Religionszugehörigkeit verfolgt werden würdest?“ standen alle vom Platz auf, um den sicheren Kreis zu verlassen. Den Bezug zu dem jüdischen Glauben konnten die Schülerinnen und Schüler schnell herstellen. Nun kam die Vorleserin Frau Dr. Sardarabady vom IBZ dazu. Sie las aus dem Buch „Malka Mai“ vor. Die Schülerinnen und Schüler bekamen ein Arbeitsblatt, auf dem sie die Gefühle der jüdischen Familie beschreiben mussten zu den Begriffen „Ausgrenzung“, „Flucht“ und „Hoffnung“. Sie sollten sich in die Situation des 7jährigen Mädchens, ihrer 16jährigen Schwester und der Mutter hineinversetzen. Nach der Pause wurde die Geschichte in groben Zügen zu Ende erzählt, dann fassten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Gefühle in Gruppenarbeit zusammen und stellten sie anschließend im Musiksaal in Standbildern nach. Diese wurden gefilmt und werden dann in der nächsten Schülervollversammlung gezeigt. Für die Klasse war es ein schöner, zum Teil sehr nachdenklicher Vorlesetag.

Den Film zu den Themen "Ausgrenzung, Auf der Flucht, Hoffnung" sehen Sie hier


Das Jahr 1943


Gruppenarbeit 1

Gruppenarbeit 2
Standbilder

Weitere Beispiele aus den Klassen:


Martin Stephan las in den Klassen 1a und 4b
"Irgendwie anders" von Chris Riddell
und Kathryn Cave
.
Zu dem Buch über einen Außenseiter, der nicht willkommen ist, durften die Kinder anschließend
gestalterisch arbeiten


Elke Frey las in der 5. Klasse die Geschichte
"Djadi, Flüchtlingsjunge" von Peter Härtling


Die Klassen 8a und 8b beschäftigten sich mit ihren Vorlesern Thomas Rößler und
Herr Adam mit dem Buch: "Krieg: Stell dir vor, er wäre hier".



Jürgen Sihler las in der Klasse 3a die Geschichte von "Mia mit dem Hut"
Der neue Schüler in Mias Klasse heißt Abadi und er hält zu Mia, als sie in der Schule ausgelacht wird.
Die beiden werden Freunde, doch als Abadi nach der Schule
von den anderen verhöhnt wird, hat sie nicht den Mut, zu ihm zu stehen. 
Die 3a hat sich dazu Gedanken gemacht.




Martin Pötzsche las in der Klasse 1b die Geschichte vom "Schaurigen Schusch", der abgelehnt wird,
obwohl ihn gar niemand kennt.
Nur einer traut sich und besucht den Schusch und so gewinnen alle einen neuen Freund.




Veronika Pepper las den VKL 1 -KInder und den Kinder der Klasse 1a die Geschichte
vom "Elefanten im Haus" vor, in der man erfährt, wie aus Fremden zuerst Nachbarn
und dann Freunde werden
.



In der Klasse 2b las Martina Weber die Geschichte " Das kleine Ich bin ich"
mit der wunderbaren Botschaft "Sei wie du bist, denn du bist einzigartig
und genau so wie du bist, ist es gut!
Auch die anschließend mit Frau Laubenstein gebastelten "Ichs" sind
alle völlig verschieden und einzigartig geworden!




Flüchtlingskinder an der Pesta –
Ein Kurs, in dem Herz und Kreativität gefragt war


Im letzten Tertial dieses Schuljahres haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-9 zusammengefunden, um etwas für Flüchtlingskinder zu tun. Wir wollten den Kindern im Alter von 4-16 Jahren aus der Flüchtlingsunterkunft in der Memeler Straße in Durlach-Aue etwas Abwechslung mit Bastel- und Spielangeboten bieten und ihnen dabei unsere Pesta zeigen.
So haben wir in unserem Kurs erst einmal über die Situation der Flüchtlinge in der Welt gesprochen, haben durch ein Computer-Simulationsspiel versucht uns in ihre Lage zu versetzen, haben uns angeschaut, wie sie hier in Deutschland aufgenommen werden und wie sie sich fühlen. Dann haben wir überlegt, was wir für Flüchtlingskinder in unserer direkten Umgebung tun können. Dazu sind uns Spiel- und Bastelangebote eingefallen, wie einen Sportparcour in der Turnhalle zu gestalten, Kinder zu schminken, Nägel zu lackieren, Bälle zu basteln, Masken zu gestalten und zu malen. Die Schülerinnen und Schüler haben einen Großteil der Materialien selbst besorgt und am Ende den Kindern geschenkt, so wie Nagellack, Tattoos, Haargummis und natürlich die gebastelten Werke.
Es ist schön, wenn man ein Lächeln auf das Gesicht eines Kindes zaubern kann, das in unser Land kommt fast ohne Besitz aber mit einer großen Hoffnung. Es ist aber auch schwer sich mit Menschen zu verständigen, die nicht unsere Sprache sprechen. So haben wir gemerkt, dass Freude zu schenken anstrengend sein kann, aber zugleich auch sehr schön.   


Gesichter schminken


Jonglierbälle herstellen


Fingernägel lackieren


Spaß in der Sporthalle
 

Karlsruher Integrationspreis für die Pestalozzischule


Das Internationale Begegnungszentrum "ibz" ehrt und fördert mit dem Integrationspreis beispielhaftes Verhalten und Aktivitäten von Einzelpersonen, Gruppen und Wirtschaftsunternehmen.
Der Preis soll ermutigen, für einen friedlichen und gewaltfreien Umgang miteinander einzustehen.
Dieses Jahr fand die Preisverleihung am 3. Mai 2016 im Bürgersaal des Karlsruher Rathaus zum 20. Mal statt.
Der Karlsruher Integrationspreis "Miteinander Leben, vom Fremden zum Freund" wurde dabei an die Pestalozzischule verliehen.
Ausgezeichnet wurde das Gesamtkonzept der Pestalozzischule im Bereich Integration. Schulleiter Klaus Kühn, die Lehrerin Katharina Nußbaumer und der Schülersprecher Muhammet Sari nahmen stellvertretend für die ganze Schulgemeinschaft den Preis entgegen.
Laudator Mesut Palanci, Vorsitzender des Dachverbandes muslimischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung,hobvor allem die gelebte Gemeinschaftder Schule hervor, die bei aller Verschiedenheit viel Verbundenheit und Gemeinschaft erfahren lasse, was sich in vielfältigenKooperationen und Projektender Schule zeige.
So ist vor allem die Beteiligung am bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Motivation für die Beteiligung an zahlreichen Aktionen in Karlsruhe, mit denen sich die Schulgemeinschaft immer wieder gegen Ausgrenzung und Unterdrückung positioniert.
Ein starkes Netzwerk, das sich ausdrückt in engen Kooperationen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Einrichtungen wie der AWO Karlsruhe, dem Internationalen Bund oder dem Kinderschutzbund ermöglichen es der Schule, auch einzelintegrative Unterstützungen anzubieten. Nicht zu vergessen die Vorbereitungsklassen der Schule, in denen seit vielen Jahren Kinder mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen beschult werden, auch hier mit dem Ziel einer schnellen und umfassenden Integration.
Im Beisein des Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup wurde in einer Feier im Bürgersaal des Rathauses von Barbara Mehnert und Iris Sardarabady sowie dem Vorsitzenden des Kuratoriums Ivo Runge der Preis an die Pestalozzischule verliehen. Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule trugen durch den Rap „Akzeptiert eure Art“ und den besonders eindrücklichen Beitrag „Gefühle“ zur Programmgestaltung des Festaktes bei.

 

Schülersprecher Muhammet Sari, Lehrerin Tenni Nußbaumer,
Iris Sardarabady vom ibz, Schulleiter Klaus Kühn, Barbara Mehnert, Vorsitzende des ibz,
und Ivo Runge von der IHK, Vorsitzender des Kuratoriums


Als Programmbeiträge zeigten die Pesta-Schüler den Rap "Akzeptiert eure Art"


und der eindrückliche Beitrag unserer VKL-Schüler "Gefühle".

Die Badischen Neusten Nachrichten druckten am 6. Mai 2016 einen Bericht
über die Verleihung des Integrationspreises ab. Hier

Das Durlacher Blatt druckte am 11.Mai 2016 diesen Bericht ab.

Das Online-Portal durlacher.de berichtete über die Verleihung des Integrationspreises hier
Im "Kurier" wurde am 13. Mai über die Preisverleihung berichtet hier



Schön, dass du da bist!


Beim 63. Europäischen Wettbewerb drehte sich alles um das friedliche Zusammenleben der Menschen in Europa. Unter dem Motto "Gemeinsam in Frieden leben" waren Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und Schulformen zur kreativen Auseinandersetzung mit europäischen Werten wie Vielfalt, Gleichberechtigung, Toleranz und Zivilcourage aufgefordert.
Die Zweitklässler fertigten Bilder zum Thema "Schön, dass du da bist!" an. Dabei sollte dargestellt werden, wie man einem Kind, das aus einem anderen Land zu uns gekommen ist, helfen kann. Im Anschluss an die kreative Arbeit mit Pinsel, Wachsmalstiften, Schere und Kleber schrieben die Kinder kleine Sätze zu ihren Bildern.
11 Zweitklässler erhielten Ortspreise, Landespreise und es wurden sogar drei Bundespreise verliehen.

Anton sagte zu seinem Bild:
"Wir laufen rum und ich
erzähle ihm Witze. Wir lachen
die ganze Zeit, weil es so lustig ist."

Laila sagte zu ihrem Bild:

"Wir sitzen auf der Bank. Es wird gefeiert.
Serdecznie witamy steht auf dem Schild, das am Flugzeug hängt. Das ist polnisch und heißt herzlich willkommen."


Tilda sagte zu ihrem Bild:
"Wir machen ein Fest für das neue Mädchen.
Ich zeige ihr, wo der Spielplatz ist.
Wir schaukeln zusammen."

Hani sagte zu seinem Bild:
"Ich zeige dem anderen Jungen
mein Lieblingsspiel.
Dann kann er mitspielen."

Julia sagte zu ihrem Bild:
"Der Junge ist neu. Ich gehe
mittags mit ihm und dem Hund spazieren.
Dann fühlt er sich nicht mehr allein."



Merle sagte zu ihrem Bild: "Unsere neue Klassenkameradin wird mit einem Fest begrüßt.
Ich zeige ihr die Schule. Auf dem Schild steht
herzlich willkommen auf russisch."


Philip sagte zu seinem Bild:
"Ich rede mit dem neuen Jungen und
erkläre ihm alles. Wir sitzen auf der Bank
und reden einfach."
Emine sagte zu ihrem Bild:
"Ich nehme das Mädchen mit.
Wenn es regnet, kann sie unter
meinen Schirm. Es ist schön zu zweit."


Roman sagte zu seinem Bild:
"Ich helfe dem Kind und zeige ihm
unseren Fußballplatz. Ich sage
"Willkommen bei uns" auf italienisch zu ihm."


Ausstellung "alle verschieden-alle gleich"

Am 22. März 2016 wurde im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus in der Pestalozzischule die Ausstellung "alle verschieden-alle gleich", präsentiert.
Nach der musikalischen Eröffnung durch die Schülerband und der Begrüßung durch die Schülersprecher hatten die Schüler unter Anleitung von Tenni Nußbaumer Programmbeiträge vorbereitet. Der Rap "Akzeptiert eure Art", das Theaterstück "Öffnet eure Herzen" oder auch der prämierte Film "verschieden glauben-zusammengehören" bewegte die Zuschauer ebenso wie die Präsentation der VKL-Schüler "Gefühle".
Im Anschluss an das Rahmenprogramm konnten sich die Besucher über die verschiedensten Aktionen informieren, die in der Pestalozzischule durchgeführt werden.
Die Pesta, als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" zeigte an diesem Abend einmal mehr, dass wir bei aller Verschiedenheit der Menschen, die unter unserem Schuldach leben und lernen, auch viel Verbundenheit und Gemeinschaft spüren. Wir schätzen die Vielfalt aller unserer Schülerinnen und Schüler und empfinden sie als große Bereicherung. Die Pesta ist bunt - na und?!


Herzlich willkommen!
Rektor Klaus Kühn, unsere Schülersprecher Eylem und Muhammed freuen sich mit der Organisatorin der Ausstellung Frau Nußbaumer....


...über die zahlreichen Besucher.
Eltern, Kooperationspartner, Vertreter aus Kirche und
Politik waren ebenso gekommen wie...

...unsere gut gelaunten Schüler.

Natürlich auch die Pesta-Lehrer-und Lehrerinnen


Frau Oeder kümmerte sich wie immer
um den perfekten Sound und ihre Schülerbands.

Hallo Lieblingsmensch!

Du bist vom selben Stern.
Wir alle sind vom selben Stern!

Aufmerksame Zuhörer

Akzeptiert eure Art!

Öffnet eure Herzen!

Sehr bewegende Beiträge!


Ausstellung mit Aktionen der letzten Monate, Filmbeiträgen, Kunst gegen Ausgrenzung....


...es gab viel zu sehen und Gelegenheit, sich auszutauschen.


Wir freuen uns, dass viele Besucher unserer Einladung gefolgt sind.
Herzlichen Dank für Ihr Interesse an dem, was uns so wichtig ist!


Preisverleihung "Verschieden glauben – zusammengehören"

Am Freitag, den 4.3.16, fuhren wir, der Kurs „Verschieden glauben – zusammengehören“ von Frau Nußbaumer, zur Preisverleihung nach Sindelfingen. Nach einer anstrengenden zweieinhalbstündigen Hinfahrt mit Bus, Bahn und Zug konnten wir unseren Preis von 1000 Euro von unserem Kultusminister Herrn Andreas Stoch entgegennehmen. Er lobte unser Engagement und würdigte unsere Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Religionen. In diesen Zeiten, die geprägt sind von Vorurteilen und Angst, ist es wichtig, dass man auf die vielen Gemeinsamkeiten schaut und diese betont. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann auch wieder voller Stolz über so einen tollen Preis nach Durlach zurück.

   
   
   

Unsere Preisträger mit dem baden-württembergischen Kultusminister Andreas Stoch


Wir sind sehr stolz auf euch!


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Über den Wettbewerb berichtete das Online-Portal durlacher.de hier

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport veröffentlichte am 4.3.2016
eine Pressemitteilung über den Wettbewerb hier


Den Film zu "verschieden glauben-zusammengehören" sehen Sie hier



Vorbereitungen für die Ausstellung

Die Vorbereitungen zur Ausstellung laufen. Unsere Zehntklässler packen natürlich mit an. Sie sind immer zur Stelle, wenn man sie braucht! DANKE!
   
   
 

Ausstellung "alle verschieden-alle gleich"


Zum 22. März 2016 lädt die Pestalozzischule im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus von 18 bis 20 Uhr herzlich zur Ausstellung "alle verschieden-alle gleich" ein. Das Online-Portal Durlacher.de berichtet hier



Wir haben gewonnen und unser Kultusminister gratuliert


„Verschieden glauben – zusammengehören" hieß der Wettbewerb, der vom Kultusministerium zusammen mit den Kirchen und anerkannten Religionsgemeinschaften, die für den Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen Baden-Württembergs verantwortlich sind, veranstaltet wurde.
Im Rahmen eines Kurses, den Frau Nußbaumer angeboten hatte, konnten Schüler der 7. und 8. Klasse einen Film erstellen, der aus Gesang, Schattenspiel, Kreativität, Herz und viel Spaß bestand.
An der letzten Schülervollversammlung im Dezember wurde er dann der ganzen Schülerschaft gezeigt und später eingereicht.


Und tatsächlich - Frau Nußbaumer und ihre Kursteilnehmer hatten Erfolg!
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Am Freitag, den 4.3.16, sind die Preisträger nun eingeladen, um den Preis von 1000 Euro von unserem Kultusminister Andreas Stoch auf einer feierlichen Veranstaltung entgegen zu nehmen.
Mit dabei sind Alex aus Klasse 7a und Jessica, Cennet, Hakan, Regina, Romina, Lisa und Nika aus Klasse 8.

Das Glückwunschschreiben von Kultusminister A. Stoch finden Sie hier

 

20. Schülervollversammlung


Das Jahr 2015 und damit auch das 100-jährige Jubiläumsjahr der Pestalozzischule neigt sich dem Ende zu. Wie immer traf sich zum Jahresabschluss die Schulgemeinschaft um zurück zu blicken und sich an dem zu freuen, was wir geschafft haben.
Die SMV-Verbindungslehrerin Frau Nußbaumer, die wie immer die Schülervollversammlung zusammen mit der SMV vorbereitet hatte, zeigte eine Diashow, in der die letzten SMV-Aktionen zu sehen waren: die Teilnahme an der Demonstration gegen Rassismus, das Spenden-Fußballturnier und die Weihnachtstütenaktion "Freude schenken". Es ist wirklich erstaunlich und macht uns stolz, dass dies alles in nur 13 Schulwochen stattgefunden hat. Gemeinsam können wir so viel schaffen!
Unsere Schülersprecher Eylem und Muhammed überreichten Margarita Rodriguez und Daniel Melchien vom Katholischen Jugendhaus anschließend den Erlös aus dem Verkauf von Kuchen, Getränken, Süßigkeiten und Spenden während des Werkrealschul-Fußballturniers Anfang des Schuljahres. Dort waren 100 Euro gesammelt worden und nachdem die SMV die Summe um weitere 100 Euro erweitert hatte, konnte nun ein Scheck über 200 Euro überreicht werden. Das Geld wird für eine Aktion des Katholischen Jugendhauses verwendet, bei der Kinderwägen für Flüchtlingsmamas besorgt werden, die damit ihren Neugeborenen inmitten des Trubels der Massenunterkünfte einen kleinen Raum des Schutzes und der Wärme geben können. Daniel Melchien fand sehr lobende Worte für die mutige und bunte Pesta. Wie bunt wir sind, wie verschieden und dennoch eine großartige Gemeinschaft, zeigte der Film des Kurses "Verschieden glauben-zusammen gehören" von Frau Nußbaumer.
Rektor Klaus Kühn richtete eindringliche Worte an die Schulgemeinschaft. Er sprach darüber, was wir in den letzten Wochen und Monaten geschafft haben, erinnerte aber auch an die Pflicht jedes einzelnen, unsere Schule, das Schuleigentum achtsam zu behandeln und freundlich miteinander umzugehen. Mit einem Liedbeitrag der Teilnehmerinnen des Kurses "Die Stimme-mein Instrument" endete die 20. Schülervollversammlung.

Die Zweit- und Siebtklässler hatten zusammen einen kleinen Willkommensvers vorbereitet.

Frau Ehrler mit den Chorkindern brachte mit "Merry Christmas" weihnachtliche Stimmung
in die gut gefüllte Sporthalle.


Eylem und Muhammed überreichten den Scheck
an Margarita Rodriguez und Daniel Melchien vom Katholischen Jugendhaus


Verschieden glauben-zusammengehören....
eine sehr schöne Zusammenstellung der Kursteilnehmer von Frau Nußbaumer.


Rektor Klaus Kühn

Die Kursteilnehmerinnen von Frau Oeder


PESTA demonstriert gegen Rassismus und Fremdenhass

Unsere Schule, als eine Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage, unterstützte mit Schülern der Werkrealschule und einem großen Teil des Kollegiums die Gegendemonstration des Stadtjugendausschusses gegen den „Widerstand Karlsruhe“ (früher „Kagida“). Mit unseren selbstgestalteten Plakaten machten wir darauf aufmerksam, dass wir als eine „bunte“ Schule gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit stehen. Für uns alle war es eine gute Erfahrung für etwas einzustehen, von dem wir überzeugt sind, und diese Überzeugung auch nach außen hin zu zeigen.
   
   
   
   
 

Die Badischen Neuesten Nachrichten druckten dieses Foto am 23.9.2015 ab.



Flüchtlinge in Deutschland


In der ersten Woche in diesem Schuljahr haben sich aufgrund der aktuellen politischen Lage einige Klassen mit dem Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ beschäftigt. Auch die Achtklässler haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und eine Powerpoint-Präsentation erstellt, die dann an der ersten Schülervollversammlung gezeigt wurde. Diese hat nochmals viele Schüler, auch bis hin zu den Kleinsten der Grundschule, zum Nachdenken und Nachfragen gebracht. Als einer Schule ohne Rassismus ist es uns wichtig auf gerade solche Problematiken hinzuweisen und dort genauer hinzuschauen.


Die Präsentation "Flüchtlinge willkommen"
können Sie hier anschauen.



Presseberichte zur Titelverleihung "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage"


Das Karlsruher Wochenblatt berichtete am 1. 4. 2015
über die Titelverleihung zur Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage"



Die Badischen Neuesten Nachrichten berichteten am 25.3.2015
von der Titelverleihung zur "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage"


Auf dem Durlacher Online-Portal Durlacher.de wurde hier über die Titelverleihung berichtet.


 
Die PESTA ist eine...
Wir freuen uns sehr, dass wir heute offiziell unseren Titel bekommen haben als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Mit einem schönen Festakt wurde diese Überreichung heute von allen Schülern in der Turnhalle gefeiert. In dieser Schülervollversammlung wurde auf vielfältige Art und Weise gezeigt, was wir uns als Schule vorgenommen und auch schon geleistet haben. Der Kurs, der diesen Festakt vorbereitet hat, zeigte durch ein Theaterstück, was Ausgrenzung bedeutet, auch wurde der Rap „Akzeptiert eure Art zu fühlen und zu denken“ gesungen, außerdem wurden Schüler aller Klassenstufen interviewt, was für Erfahrungen sie mit Ausgrenzung gemacht haben und was für Möglichkeiten wir haben, diese zu verhindern. Während der Titelverleihung wurden wir nochmals von Frau Großmann von der Landeskoordination in Stuttgart und Herrn Yabo, unserem Schulpaten, darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Zuletzt wurde unser Pesta-Rap von allen Schülern zusammen gesungen.
Ein Riesendank gilt allen Schülern, die bei diesem Festakt eine Unterstützung waren und geholfen haben. Ohne euch sind wir nichts!


Der bewegende und sehr vielfältige Festakt wurde von der SMV
unter Anleitung von Katharina Nußbaumer vorbereitet und gestaltet.


Reinhold Yabo sprach eindringlich mit der Schulgemeinschaft:
" Jeder von euch ist ein Held, wenn ihr nicht wegschaut sondern für andere einsteht!"

 

Nach der offiziellen Titelverleihung durch Frau Großmann von der Landeskoordination in Stuttgart
schrieb unser Pate noch lange und mit großer Geduld und Ruhe sehr viele Autogramme....


...und machte damit viele große und kleine Schülerinnen und Schüler glücklich!


Die Urkunde zur Titelverleihung

Film 1 "Ausgrenzung passiert - auch bei uns"


Film 2 "Ausgrenzung ist NUR der erste Schritt"

Über die Titelverleihung zur Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage"
hat Tobias Rieger einen Film gedreht.
Hier können Sie ihn anschauen!


Patenschaft durch Reinhold Yabo


Die Pestalozzischule möchte die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" erhalten.
Die Badischen Neuesten Nachrichten berichteten am 12.2.2015 von der Patenschaftsübernahme durch den KSC-Spieler Reinhold Yabo.





Pressebericht zur Bewerbung


Das Karlsruher Wochenblatt berichtete am 25.3.2015.

Auch auf dem Durlacher Online-Portal Durlacher.de wurde über unsere Bewerbung berichtet. Den Bericht finden Sie hier


Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Yeah - wir haben einen Paten!
Wir sind so froh und dankbar über die Zusage von Reinhold Yabo, dem Spieler des KSC und Mitglied des Gemeinderats Karlsruhe, die Patenschaft für unsere Schule zu übernehmen.
Somit sind wir unserem Ziel als eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet zu werden einen Schritt näher gekommen. Nachdem die Schülerschaft der SMV Unterschriften von 82% der am Schulleben Beteiligten gesammelt hat, die sich dazu verpflichten nicht wegzuschauen, wenn jemand Hilfe braucht, sondern einzugreifen oder Hilfe zu holen und ein Projekt zum Thema Diskriminierung pro Jahr als festen Bestandteil unserer Schule einzuführen, haben wir nun unseren Paten gefunden.
Heute besuchte Herr Yabo die Pesta. Zuerst wurde das Thema durch eine Präsentation unserer Schülersprecherinnen und einiger Schüler der SMV erläutert, im Anschluss fand dann eine Schulhausbesichtigung statt. Am Ende erklärte sich Reinhold Yabo dazu bereit, uns auf unserem Weg zu unterstützen.
Wir möchten eine Schule ohne Diskriminierung, ohne Ausgrenzung sein, in der sich die Menschen gegenseitig achten und wohlfühlen.


 

 

 


Reinhold Yabo zusammen mit den Schülervertretern und Katharina Nußbaumer

Die Präsentation zu unserer Bewerbung als
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
können Sie hier sehen.
 
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