Energiesparprojekt "EinSparProjekt"
Schülermentorenprogramm für den Natur- und Umweltschutz
Aktionen in der Grund- und Werkrealschule

Klimaschutz konkret: EinSparProjekt an der Pestalozzischule

Energiesparen und Umweltschutz sind an der Pesta schon lange keine Fremdwörter mehr. Bereits im Herbst 2009 wurden die ersten
Umweltmentoren und Energiemanager im Rahmen eines Projektes des Umweltministeriums Baden Württemberg an mehreren Wochenenden ausgebildet. Das waren damals Schüler der Klasse 8 und 9.  Seitdem setzen sich die Schüler und Schülerinnen der Pesta mit den Begriffen Klimaerwärmung – Umweltschutz – Nachhaltigkeit auseinander und sparen bewusst Energie. Ein ganz besonderer Anreiz war die Teilnahme am EinSparProjekt, das die Schule fürs Energiesparen belohnte. In drei Jahren haben die Schüler/-innen den Energieverbrauch an der Pesta so verringert, dass die Stadt Karlsruhe 40 % der eingesparten Kosten der Schule zur freien Verfügung stellte. Und das waren  stolze 3 300 €.

Was ist das EinSparProjekt?

Das EinSpar-Projekt ist ein Energiesparprojekt im Rahmen der Klimaschutzaktivitäten der Stadt Karlsruhe. Seit dem Schuljahr 2010/11 beteiligt sich die Pestalozzischule am EinSparProjekt, das durch das Energiemanagement des Karlsruher Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) und die Klimaschutz- und Energieagentur des Landes Baden-Württemberg (KEA) gefördert wird. Umwelt- und Energiethemen im Unterricht, Schulungen des Hausmeisters und der Lehrer und Schüler über Einsparmöglichkeiten, die Ausbildung von Schülern zu Energiemanagern gehören ebenso dazu wie Monatssenergieberichte.
Über die erfolgreiche Teilnahme am Projekt wurde Rektor Klaus Kühn und Lehrerin Gerda Grossert, die von Beginn an die Ansprechpartnerin und Organisatorin in Sachen "Energiesparen" an der Pesta ist, am 3.12.2015 eine Urkunde verliehen. Außerdem wird jede teilnehmende Schule von der Stadt Karlsruhe mit 40 % der erzielten Einsparungen beteiligt.
Mit allen 45 beteiligten Karlsruher Schulen wurde im Projektzeitraum von 2012 bis 2014 eine Einsparung von 2200 t CO2 erreicht. Das entspricht 121 Erdumkreisungen mit dem PkW.




EinSpar-Projekt 2018


Auch im Jahr 2018 Jahr nahm die Pestalozzischule erfolgreich am EinSpar-Projekt teil. Für unseren Beitrag zum Kimaschutz wurden wir mit 1696 € an den erzielten Einsparungen beteiligt.

   

Fotos © Stadt Karlsruhe, Müller-Gmelin

Das Online-Portal durlacher.de berichtet hier über die Preisverleihung

 


Pressebericht
Die Badischen Neusten Nachrichten berichteten am 2. Januar 2016 über das Energiesparprojekt
 

EinSparProjekt:  "Klimagipfel" an der Pesta

Bevor einige Schüler und Schülerinnen der neunten Klassen zum Schuljahresende die Pesta verlassen werden, beschlossen die SchülerInnen der Klassen 9a und 9b einen klasseninternen Klimagipfel. Dazu luden sie Frau Wellige von der Organisation Solare Zukunft (Freiburg) als Fachfrau und Klimaexpertin ein. Hauptthema des Gipfels sollte "erneuerbare Energie" sein.
Zu Beginn wurden alle wichtigen Begriffe wiederholt und vertieft, welche die SchülerInnen im Laufe ihrer Schulzeit zum Thema Klimaschutz und Energiesparen gehört und gelernt haben.
Da fielen Begriffe wie natürlicher und anthropogener Treibhauseffekt, Treibhausgase, Abgase, C02, richtiges Lüften, Stromverbrauch in der Schule und zu Hause, die vielen Elektrogeräte im Haushalt sowie das Standby von Fernseher und Computer. Aber auch der für uns so selbstverständliche Luxus des Alltags – das tägliche Duschen mit warmem Wasser, die täglich frische Kleidung und Wäsche, usw. -  wurde angesprochen.
Als nächstes wurde der Stromverbrauch verschiedener E-Geräte (Fön, Toaster, Rührquirl, CD-Player)  geschätzt und dann gemessen. Dabei lagen Schätz- und Messwert sehr oft weit auseinander.

Ganz schnell musste dann der Begriff Kilowattstunde ins Gedächtnis unserer SchülerInnen gerufen werden. Erst dann konnte ausgerechnet werden, wie lange die angeführten E-Geräte bei einer kWh in Betrieb sein können. Jetzt war jedem klar, wie groß der Stromverbrauch werden kann, wenn man nicht bewusst darauf achtet. Wissen wir doch, je größer der Stromverbrauch, desto mehr Kohlenstoffdioxid gelangt in die Atmosphäre.
Highlight des Gipfels war das Energiefahrrad. Mit Pedalkraft wurde ein Generator angetrieben und mit dem erzeugten Strom verschiedene Glühbirnen zum Leuchten, ein CD-Player in Gang gebracht. Hatte ein Schüler nicht genügend Muskelkraft, um die erforderliche Stromstärke zu erzeugen, dann brachten die Glühbirnen nicht mehr die angegebene Leistung (Leuchtkraft) und der CD-Player lahmte  - von Musikgenuss konnte nun nicht mehr die Rede sein. Bei diesem Experiment ließ sich Frau Wellige von einigen SchülerInnen die Funktion von Dynamo und Generator erklären.

Diese Kenntnis war Voraussetzung, um das Prinzip der "Windmühlen" zu verstehen. In einem Experiment erprobten unsere SchülerInnen von welcher Seite der Wind in die Flügel der Windkraftanlage greifen muss, um eine optimale Drehung der Flügel zu bewirken. Dabei wurde mit einem Fön oder mit Atemluft ein Mini-Ventilator angeblasen. Wenn dieser sich schnell genug drehte, war die erforderliche Stromstärke erreicht, um ein LED-Lämpchen zum Leuchten zu bringen. Als herausgefunden war, dass der Wind immer frontal angreifen muss, stellte sich bei einigen SchülerInnen die Frage: "Was passiert aber, wenn der Wind von der Seite oder gar von hinten kommt?"  "Windkraftanlagen sind so gebaut, dass sich die Flügel immer in Richtung des Windes drehen", erklärte ihnen Frau Wellige. "Nur dadurch kann die vorhandene Windkraft voll genutzt werden."

In einem weiteren Experiment beschäftigten sich unsere SchülerInnen mit der Sonnenenergie. Hier sollten sie ausprobieren, wie viele Solarzellen benötigt werden, um einen Tischventilator anzutreiben oder einen Summer ertönen zu lassen.  Damit dies funktionierte, mussten die Solarzellen mit einer Lampe beleuchtet werden. Die 9. KlässlerInnen kannten dieses Problem von ihrem Taschenrechner. Dieser funktioniert nämlich nicht, wenn seine Solarzelle zu wenig Licht im Klassenzimmer bekommt. Den weniger technisch versierten SchülerInnen erklärte Frau Wellige den Unterschied von Solarzelle und Sonnenkollektor, sowie deren unterschiedliche Funktion.
Zum Abschluss des  Klimagipfels wurde mit Bio-Gas experimentiert. In einem Reagenzglas wurde einem Streichholz (Pappel) solange Wärmeenergie (Gasbrenner) zugeführt, bis die Entzündungstemperatur erreicht  war. Dadurch verkohlte das Streichholz und es bildete sich ein Gas, das dann angezündet wurde. Frau Wellige erarbeitete dann mit den SchülerInnen mit welchen anderen Naturstoffen Bio-Gas  bzw. Bio-Diesel hergestellt werden kann.

   


Nun war es Zeit, die Ergebnisse der Experimente auszutauschen und zusammenzufassen:
1.  Fossile Energien sind Kohle, Erdöl und Erdgas. Ihre Reserven sind begrenzt. Das Verbrennen dieser unersetzlichen Rohstoffe ist eine Vergeudung, weil aus ihnen andere  wichtige Produkte hergestellt werden können. Außerdem erzeugen sie beim Verbrennen riesige Mengen Kohlenstoffdioxid (Treibhausgas), dessen Zunahme unbedingt verhindert werden soll.
2.  Erneuerbare Energien sind Sonne, Wind und Wasser (Gezeiten).  Sie sind unerschöpflich und produzieren bei ihrer Nutzung kein C02. 
3.  Nachhaltige Energieträger sind nachwachsende Roh- und Brennstoffe, die sogenannte Biomasse. Hierzu gehören Raps, Zuckerrohr, Stroh, Gras, Gülle und Bio-Abfall und schnellwachsende Hölzer wie z.B. die Pappel. Beim Verbrennen diese Stoffe entsteht nur so viel CO2  wie die Pflanzen bei der Fotosynthese aufgenommen haben.

Wie wichtig der Einsatz erneuerbarer und nachhaltiger Energien ist, verstanden nun alle Schüler. Es war ihnen auch wieder bewusst geworden, dass jeder Einzelne bemüht sein muss, Energie zu sparen. Nur so wird es möglich sein, die Zunahme von CO2 unter der 20  Grenze zu halten. Mit dieser Einsicht und Erkenntnis endete der klasseninterne Klimagipfel der Klassen 9a und 9b.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des EinSparProjektes der Stadt Karlsruhe (HGW) gefördert und gesponsert.
Die überreichte Urkunde zeigt, dass die Pesta das Thema Umwelt schonen -  Energie sparen wichtig nimmt und dies auch ihren Schülerinnen und Schülern vermittelt.

 


Energie sparen   -    Klima schützen


Zeitgleich mit der Klimakonferenz in Paris beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 mit der Problematik und den Folgen der Klimaerwärmung. Um hierzu bestens informiert zu sein, vereinbarten sie mit der Klima- und Energieagentur (KEA) zwei Projekte.


Klasse 6 entschloss sich für eine Energie-Rallye, die an verschiedenen Lernstationen im MNT-Raum vorbeiführte. Zunächst musste der Stromverbrauch verschiedener Elektro-Geräte (CD-Player, Fön, Wasserkocher, Mix-Rührer, Bohrmaschine, usw.) geschätzt werden. Das fiel allen recht schwer, obgleich sie einige dieser Geräte fast täglich benutzen. Dann wurde der Energie-Verbrauch dieser Geräte gemessen. Hier wurde gestaunt, wie unterschiedlich der Stromverbrauch der einzelnen Geräte doch sein konnte. An einer weiteren Station wurde die Funktionsweise des Stromzählers ausprobiert. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich schnell - je nach Gerät -  sich das Rädchen drehte. Ganz schnell drehte es sich, wenn man an den Stromzähler mehrere Geräte gleichzeitig anschloss.
Riesigen Spaß machte die Station mit dem Energie-Fahrrad. Hier musste mittels Pedal-Kraft Strom in einem Generator erzeugt werden. Je schneller und kräftiger man in die Pedale trat, desto heller leuchteten die angeschlossenen Glühlampen auf. Es war deutlich zu sehen, dass die LED-Lampe am hellsten leuchtete, obwohl sie wesentlich weniger Strom verbraucht als eine Energiesparlampe oder gar eine herkömmliche Glühbirne.
Am Schluss wurde besprochen, wie wir in der Schule und zu Hause den Stromverbrauch drosseln und Energie sparen können.

 


Klasse 7
beschäftigte sich mit dem Projekt Heizung.
Im Heizungskeller ließen sich die Schüler und Schülerinnen von Herr Brühmüller, unserem Hausmeister,  die Funktion der Heizung erklären. Dabei erfuhren sie, dass die Heizungsanlage der Pesta vier Kreisläufe hat: je einen für die Nord- und Südseite des Schulgebäudes, einen für die Turnhalle und einen für das Lozzi. Diese Kreisläufe können getrennt gesteuert werden und warum das so ist, war schnell geklärt und verstanden worden. Einige Schüler  berichteten, wie heiß ihr Klassenzimmer auf der Südseite wird, sobald die Sonne scheint. Hier kann der Hausmeister dann die Temperatur des Kreislaufes drosseln. Die Schüler wurden auch in Kenntnis gesetzt, dass in den Ferien und an den Wochenenden die Heizung heruntergefahren wird. Jetzt war klar, warum es manchmal Montagmorgens recht kühl in den Klassenräumen sein konnte, was sich aber im Lauf des Tages änderte. In den MNT- Raum zurückgekehrt, bearbeiteten die Schüler/-innen die Funktionsweise eines Thermostates. Über diese Funktionsweise Bescheid zu wissen, ist  wichtig, um das "richtige" (Stoß-)Lüften zu verstehen. Richtiges Lüften spart nicht nur Energie, sondern sorgt vor allem für Frischluftzufuhr und die ist wichtig.  Nach etwa einer Stunde Unterricht wurde der CO²-Gehalt im Klassenzimmer gemessen. Er lag extrem weit über dem Grenzwert; nach etwa 5 Minuten Stoßlüften (Heizung aus - Tür und Fenster auf – Durchzug!) sank er unter den Grenzwert! 
Dies beeindruckte die Schüler der Klasse 7 doch sehr.

In beiden Projekten erfuhren die Schüler und Schülerinnen, dass unsere Energie (Strom, Wärme) bis heute noch zu über 80% aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Und das bedeutet CO² - Ausstoß und Klimaerwärmung. Um diese globale Klimaerwärmung auf unter 2°C zu drosseln, sind unsere Schüler eifrig bemüht, indem sie zu Hause und in der Schule Strom und Heizung sparen.
 

Klimawandel in der Drachenklasse


Die Drachenklasse 3C erlebte am letzten Schulmontag des Jahres einen aufregenden Projektvormittag.
Frau Polle-Holl vom Umweltamt erarbeitete mit den Kindern auf vielfältige Weise das brisante Thema „Klimawandel“ als krönenden Abschluss des Themas „Wetter“. Aus einem riesigen Einmachglas wurde ein Treibhaus um darzustellen, was eigentlich der „Treibhauseffekt“ ist. Auch der Nord- und Südpol waren blitzschnell aufgebaut, um das Schmelzen der Pole und dessen Auswirkung auf die Höhe des Meeresspiegels zu veranschaulichen. Großen Gesprächsbedarf gab es außerdem  darüber, was das Gas Kohlendioxid eigentlich mit dem Klimawandel zu tun hat.  Ein wunderbarer Vormittag, der viel zu schnell vorüber war, und eines haben die Drachen auf jeden Fall gelernt: Jeder von uns kann dazu beitragen, das Klima zu retten…


Der Treibhauseffekt – die Temperatur steigt!



Alarmstufe rot – Land unter am Südpol!



Grüne Pyramide


Die Pestalozzischule beteiligte sich im Schuljahr 2014/15 an der Ausschreibung zum Nachhaltigkeitspreis für Schulen.
Im Stadtjubiläums-Pavillon im Schlossgarten Karlsruhe erhielten wir im Sommer 2015 einen Anerkennungspreis für unser gutes Abschneiden sowie 333 Euro.
Das Foto wurde von
Igor Myroshnichenko / GoldstadtTV aufgenommen.
 


Energi(e)sche  Umweltprojekte

Die Pesta –  hundert Jahre ist sie alt – liegt aber nicht im Dornröschenschlaf, sondern  ist energi(e)sch. Und zwar besonders energi(e)sch, wenn es um den Umwelt- und Klimaschutz geht.
Seit 2008 nehmen Schüler/innen der Klassen 8 alle zwei Jahre an einem Schülermentorenprogramm für den Natur- und Umweltschutz teil, das vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport/ Baden-Württemberg durchgeführt wird.

Aufgaben dieser Umweltmentoren ist es,
-   andere Schüler über den Treibhauseffekt und den Klimawandel zu informieren,
-   Energiedienste in den Klassen zu organisieren,
-   Maßnahmen in die Wege zu leiten, um einen erhöhten Energieverbrauch zu reduzieren,
-   den Stromverbrauch von Geräten zu kontrollieren,
-   Müllprobleme aktiv anzugehen.

Ganz energi(e)sch gehen die Pesta-Umweltmentoren durchs Schulhaus, suchen nach Energielecks und Umweltsündern.
In welchem Klassenzimmer brennt  nun schon stundenlang das Licht, obwohl die Sonne hell hereinscheint?
In welchem Klassenzimmer sind die Heizungen auf Hochtouren gedreht, die Fenster aber weit geöffnet?
In welchem Klassenzimmer wird geschwitzt oder gar gefroren?
Jetzt agieren die Pesta-Umweltmentoren und schaffen diese Missstände  einfach energi(e)sch ab.

Umwelt schonen durch Energiesparen  -  Geld sparen durch Energiesparen. Das wollen auch die Schüler/innen der Pesta, deshalb nimmt die Schule seit  dem Schuljahr 2010/11 am „EinSparProjekt“ der Stadt Karlsruhe teil. Drei Jahre dauert dieses Projekt an und wenn nachweislich Energie gespart worden ist, dann kommt dies der Pesta zugute und zwar in Euro. Deshalb setzen die Umweltmentoren energi(e)sch alles daran, um mit allen Schülerinnen und Schülern der Pesta  dieses Ziel zu erreichen.



Energiedieben auf der Spur

Mit einem Koffer voller Erfahrungen und Wissen kam EDe, der Energie-Detektiv im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg in die Klasse 4c. Witzig, lebendig, spannend, interaktiv und mit vielen Experimenten brachte er uns während des Vormittags Wissenswertes über die Energie von heute und morgen näher.
In den ersten beiden Unterrichtsstunden erfuhren wir Interessantes rund um das Thema Energie und Energie- sparen. Aktiver körperlicher Einsatz an einem Kurbelgenerator veranschaulichte unserer Klasse den Begriff Energie. Wir wurden durch einen Versuchsparcours begleitet, in dem wir lernten, verschiedene „Energiefresser“ zu enttarnen und zu vermeiden. Klar, jeder braucht Energie für verschiedene Tätigkeiten. Aber ohne es zu wissen verschwenden wir oft zu viel Strom oder lassen Wärme unnötig entweichen. Das sind dann Fälle für den Energie-Detektiv (EDe)!
Im zweiten Teil wartete eine Energie-Rallye mit mehreren Stationen auf uns Kinder. Wir lernten die Kraft von Wasser und Wind kennen und konnten uns mit der Fotovoltaik und Solarenergie vertraut machen. Auch die Energie aus Biomasse und das Heizen mit Holz wurden veranschaulicht.
Unserer Klasse wurde am Aktionstag erläutert, dass Energiesparen ein Thema von globaler sozialer Verantwortung ist. Am Ende dieses Schultages der ganz besonderen Art, bestanden wir alle die Prüfung zum Junior-Energie-Detektiv, was uns eine tolle Urkunde bestätigte.
Nun können wir EDe, den Chef-Energie-Detektiv bei seiner wichtigen Arbeit, der Suche nach Energiefressern unterstützen und werden damit gleich bei uns zu Hause anfangen…
Die Junior-Energie-Detektive der Klasse 4c
 


Umweltmentorinnen auf Reise

Ezgi und Sarah, unsere zwei ausgebildeten Umweltmentorinnen, waren zu Gast in Stuttgart im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.
Sie berichten: Schon im Zug trafen wir viele andere Umweltmentoren von anderen Schulen, die sich auch schon gut auf die Vorstellung ihrer Projekte vorbereitet hatten. Dort angekommen hingen wir unsere Plakate auf und wurden dann feierlich begrüßt. Danach stellten die Umweltmentoren, die von verschiedenen Schulen aus Baden-Württemberg angereist sind, in einer ersten Runde jeweils ihre Projekte, die sie durchgeführt haben und die sie planen vor und beantworteten Fragen.
Als wir an der Reihe waren, präsentierten wir den anderen Schülern, wie an der Pestalozzischule Wasser und Strom eingespart wird. Außerdem stellten wir das Konzept der Energiemanagern vor, von denen es je zwei in jeder Klasse gibt.
Man sollte jedoch nicht nur bereits vollendete Projekte vorstellen, sondern auch Geplantes zeigen. Wir hoben den sinnvollen Nutzen von LEDs anstatt der derzeitigen Energiesparlampen hervor. Des weiteren stellten wir auch das neueste Projekt, den  „Energietag“, vor. Für die verschiedenen Klassenstufen zeigten wir verschiedene Aktivitäten, bei der das Thema "Energie" bewusster werden soll.
Nach diesem „Markt der Möglichkeiten“ haben einige Schüler, deren Ausbildung schon eine Weile zurückliegt, vorgetragen, welche Projekte sie gerade umsetzen und was sie nach ihrer Ausbildung zum Umweltmentor auf die Beine gestellt haben. Das hat den jetzigen Umweltmentoren Möglichkeiten aufgezeigt, wie es für uns in der Pestalozzischule weitergehen kann.
Daraufhin kam der Ministerialdirektor Helmfried Meinel, als Vertreter des Umweltministers, und hat allen Umweltmentoren ein Zertifikat überreicht, das sie nun offiziell zu Umweltmentoren auszeichnet und einen Abschluss ihrer Schülermentorenausbildung bildet.
Zum Schluss gab es noch eine kleine Abschiedsrunde, bei der die einzelnen Schulen ihre Wünsche und Pläne für die Zukunft an ihrer Schule aufgeschrieben haben. Danach traten wir die Heimreise vom Stuttgarter Bahnhof aus an.


Vorbereitung: Plakate aufhängen


Markt der Möglichkeiten


Sarah und Ezgi präsentieren die Projekte


Unterstützung aus der Pesta ist mitgereist:
Frau Grossert und Frau Wachter


Projekte anderer Schulen


Gruppenrunde


Aufschreiben der Wünsche und Pläne


Übergabe der Zertifikate

Heim geht es mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck
   


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